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Zehn dumme industrielle Ethernet-Fehler, die intelligente Menschen machen

Mark Mullins

Ob Sie ein Verfahrens- oder Anlageningenieur, ein Techniker oder ein Elektriker sind, es ist heute einfach nicht zu vermeiden, ein Experte in vielen Bereichen zu sein – einschließlich dem Industrial Ethernet (IE). Früher oder später werden Sie auf ein Problem stoßen, das von anderen, weniger mit der Materie dieser Netzwerk-Technologie Versierten, verursacht wurde. Hier sind zehn der kompliziertesten Probleme. mit denen Sie bei der Arbeit mit dem Industrial Ethernet konfrontiert werden könnten. Möglicherweise können Sie sie finden und korrigieren (oder besser noch: vermeiden), bevor sie zu Ausfällen im Werk führen.

1.     Steckverbinder, Kabel und Netzwerkgeräte sind für Bürogebrauch ausgelegt. Es trifft zwar zu, dass ein Großteil der für Verbraucher- und Büroumgebungen ausgelegten Geräte auf dem Markt auch mit Industrial Ethernet arbeiten. Aber die Frage ist, wie lange? Nicht für industrielle Zwecke erstellte Geräte sind nicht gemacht für die Vibrationen, die Feuchtigkeit, elektrischen Störungen, Chemikalien und anderen Störfaktoren, die man in der Industrie findet. Kluge Menschen wissen das, aber manchmal setzen sie weniger als optimale Geräte ein, wenn sie eine Schnellhilfe benötigen, um ihren Betrieb wieder zum Laufen zu bringen. Da derartige „Pflaster“ oft vergessen werden, ist es am Besten, wenn man die Verwendung von für industrielle Zwecke nicht ausgelegten Geräten für das Industrial Ethernet komplett vermeidet.

2.     Nachlässige Kabelverlegung Manche Kabel können den anspruchsvollsten MICE-Umgebungen (Mechanik, Eindringen, Klima, Elektromagnetik) widerstehen, daher kann man sich bei der Verlegung dieser Kabel etwas mehr erlauben. In den meisten Fällen haben Kabel einige Beschränkungen und Sie müssen sich bei ihrer Verlegung dessen bewusst sein. Liegt es zu nahe bei elektromagnetischen Störquellen? In Bereichen, wo es zu heiß werden kann, starken Chemikalien oder auch nur einfach Wasser ausgesetzt werden kann? Das Schlimmste an diesem Fehler ist, dass das Kabel ordnungsgemäß arbeiten wird, bis sich die Dinge gerade so weit ändern, dass sie einen Ausfall verursachen.

3.     Keine Etikettierung der Kabelinstallierungen So wie Werke Anforderungen und Standards für die Auszeichnung von Rohren und Leitern haben, gibt es diese auch für Kabel (siehe TIA 606-B). Das Thema hierbei ist nicht Sicherheit, sondern Zeit und Frustration. Das Wissen, wie die Kabel verlegt sind, kann viel Zeit mit der Fehlerbehebung oder Aktualisierung ersparen.

4.     Kabel nicht testen, bevor eine neue Leitung installiert wird. Die Überprüfung der Kabel kann Stunden sparen, wenn ein neues System installiert und gestartet wird. Während eine schnelle Überprüfung des Kabels nur Sekunden dauert, kann es Stunden dauern, bis ein unsachgemäß angeschlossener Steckverbinder oder ein zu langes Kabel gefunden wird, was zu Schuldzuweisungen und Projektverzögerungen führen kann.  

5.     Erweiterte Kabelparameter nicht testen Grundlegendes Testen von Kabeln, wie in Nr. 4 oben beschrieben, kann sicherstellen, dass Kabel ordnungsgemäß installiert sind, aber das kann die Leistung nicht vorhersagen. Erweiterte Messgeräte messen zahlreiche zusätzliche Parameter, wie z. B. Nebensprechen (was den Durchsatz des Kabels beeinflusst), Widerstand und Rückflussdämpfung (die anzeigen kann, dass Steckverbinder gegen Vibration oder Feuchtigkeit empfindlich sind) und Transverse Conversion Loss (Empfindlichkeit gegen elektromagnetische Störungen). Wenn sichergestellt wird, dass die Kabel die Leistungsstandards für diese Parameter erfüllen, hat man die Sicherheit, dass die Kabel nicht nur am Anfang sondern auch weit in die Zukunft arbeiten werden.

6.     Verwendung von „digitalen Verlängerungskabeln“. Eine Schnelllösung, die oft für ein Kabel verwendet wird, das nicht ordnungsgemäß arbeitet, ist, es an einen nicht verwalteten Switch irgendwo in der Mitte der Verbindung anzuschließen und dann ein Kabel von dort zum Endgerät zu verlegen. Während das manchmal funktioniert, wird dadurch ein Ausfallpunkt hinzugefügt, was besonders problematisch wird, wenn das Gerät ein für Büro- oder Verbrauchergebrauch ausgelegtes Produkt verwendet. Und, was noch schlimmer ist, das Gerät kann nicht gesteuert werden und ist sogar „unsichtbar“ für das Netzwerkmanagement oder jeden Techniker, der versucht, ein Problem zu beheben.

7.     Vertrauen auf die „Verbindungs-LED“ Es ist schon zufriedenstellend, wenn man ein Kabel an einem Gerät anschließt und es leuchtet die Verbindungs-LED erwartungsgemäß auf, aber das ist keine Garantie, dass die Kommunikations-„Verbindung“ ordnungsgemäß oder überhaupt arbeitet. Die Verbindungslampe leuchtet gewöhnlich auf, ob die Kommunikation zuverlässig oder kaum arbeitet, das heißt, es besteht nur wenig Raum für Irrtum. Die meisten erfahrenen Netzwerktechniker können Ihnen so manche Geschichten erzählen, wo die Lampe aufleuchtete, ohne dass die Verbindung überhaupt funktionierte oder sogar angeschlossen war. Und aus diesem Grund trauen sie diesen Lampen nicht, und Sie sollten dem Beispiel folgen.

8.     Fehlerbehebung à la „Austausch bis zum bitteren Ende“ Wenn das Industrial Ethernet-Netzwerk nicht mehr arbeitet, sieht es gut aus und es fühlt sich ebenso gut an, wenn man mit dem Reparieren von Sachen beginnt. Sachen aus- und einsteckt. Einen anderen Switch-Anschluss probiert. Ein neues Kabel verlegt. Einen Controller ersetzt. Leider wirft dieser Ansatz nach dem Gießkannenprinzip zahlreiche Probleme auf. Ersten kann man viel Zeit damit verschwenden, Dinge zu reparieren, die nicht defekt sind. Zweitens kann es teuer werden, Dinge zu ersetzen, die nicht defekt sind. Drittens, und am Schlimmsten: Wenn damit das Problem behoben wird und die Kommunikationen wieder hergestellt wird, weiß man nicht, was das Problem wirklich verursacht hat. Man kann sich nicht sicher sein, dass das Problem auch wirklich behoben wurde und ob es in Kürze oder auf Dauer wieder auftreten wird.

9.     Nicht vorbereitet sein auf die führende Ursache von Ausfällen im Industrial Ethernet Untersuchungen haben gezeigt, dass die häufigste Ursache von Ausfällen im Industrial Ethernet bei Kabeln und Verbindungen liegt. Die gute Nachricht dabei ist, dass es nur einer geringen Investition bedarf, um diese schnell aufzuspüren und zu beheben. Mit einem Kabeltester – selbst wenn es sich um ein Grundmodell handelt – vor Ort kann man nicht nur feststellen, ob ein Fehler an der Verkabelung liegt (wenn nicht, kann man sich auf das wahre Problem konzentrieren), sondern das Testgerät meldet auch wo das Problem liegt – meistens in einem Steckverbinder. Mit Terminierungstools und Ersatz-Steckverbindern (vielleicht sogar mit Ersatzkabeln) onsite kann man sich Stunden oder Tage sparen verglichen mit dem Einkauf der Teile oder dem Einstellen eines Experten.

10. Vernachlässigen der Inspektion und Reinigung von Glasfasern Wenn die Installierung des Industrial Ethernet Glasfaser einbezieht, wissen Sie, dass die häufigste Ursache von Glasfaserausfall in verschmutzten Verbinderendflächen besteht, das ist ein besonders ernstes Problem in schmutzigen oder staubigen Fabrikumgebungen. Da Glasfaserverbindungen mehr Daten übertragen und wahrscheinlich wichtiger sind, kann ein Ausfall katastrophal sein. Sie vermeiden Probleme durch Untersuchung und gegebenenfalls Reinigung und erneute Untersuchung von Glasfaserverbindungen bei jeder Verbindung oder Neuverbindung.

Weitere Industrial Ethernet-Ressourcen finden Sie hier.


 
 
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