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Neue OptiFiber Pro High Dynamic Range Module für Außenanlagen und passive Glasfasernetze

Mark Mullins

_01 Mit dem neuen OptiFiber® Pro HDR Optical Time Domain Reflectometer von Fluke Networks wird Versiv zur Einzellösung für Anwendungen von FTTx über PON und Rechenzentren bis hin zu strukturierten Kabeln. Da Versiv-Anwender berichten, dass die effiziente und vertraute Bedieneroberfläche beim Testen, Zertifizieren und Instandhalten von Kupfer- und Glasfasernetzwerkinstallationen die Kosten um 65 % senkt, ist es klar, warum sie die gleichen Ersparnisse bei Außenanlagen-Jobs wünschen.

Drei neue Singlemode-Module sind verfügbar (alle haben einen APC-Anschluss und einen entfernbaren SC-Adapter, der mit anderen ausgetauscht werden kann, wie z. B. LC)

  • OFP-200-S-MOD (1310, 1550 nm)
  • OFP-200-S1490-MOD (1310, 1490, 1550 nm)
  • OFP-200-S1625-MOD (1310, 1550, 1625 nm)

Diese Module sind kompatibel mit jedem OptiFiber Pro- oder Versiv-Modell und unterstützen die meisten allgemein verwendeten SM-Wellenlängen für OSP-Anwendungen.   So arbeitet zum Beispiel FTTH über eine einzelne Glasfaser mit einer 1310-nm-Wellenlänge für Upstream-Datenübertragung, 1490 nm für Downstream-Datenübertragung und 1550 nm für TV.  Und da sie gewöhnlich nicht für die Übertragung verwendet wird, kann 1625 nm für die Fehlerbehebung verwendet werden, ohne dass dies ein Live-PON-Netzwerk beeinträchtigen würde. Die längeren Wellenlängen von 1550 und 1625 nm werden stärker von Biegungen im Kabel beeinträchtigt, wodurch es nützlich ist, sie aufzuspüren. (Dazu später mehr.)

ANSI/TIA-568.3-D Anhang D Splitter-Dämpfungswerte

Teilungsverhältnis

Verlust

1 x 2

3,9

1 x 4

7,3

1 x 8

10,7

1 x 16

14,1

1 x 32

17,5

Warum hoher Dynamikbereich?

Passive optische Netzwerke (PON) verwenden optische Splitter, um mehrere Endgeräte anzuschließen. In den meisten Fällen verteilt der Splitter das Signal auf n gleiche Signale, wobei n eine Zweierpotenz und jede sich ergebende Signalstärke 1/n der Originalstärke ist. Das heißt, dass in einem 1:16-Splitter jedes Signal 1/16 des Ursprungssignals ist.   Jede Halbierung des Signals führt zu einer 3-dB-Reduktion der Signalstärke, das heißt, dass ein in diesen Splitter eingehendes -10-dBm-Signal als 16-Signale ausgegeben würde, von denen jedes eine Stärke von -22 dBm hätte. Tatsächlich verursacht der Prozess des Splittens einen geringen Signalverlust, sodass der wirkliche Abfall der Signalstärke etwas höher ist als in der Tabelle der maximal akzeptablen Werte auf der rechten Seite ausgedrückt wird.

Wenn durch einen großen 1:128-Splitter getestet wird, besteht eine riesige (nahezu 30 dB-) Differenz zwischen dem Eingangssignal und dem sich ergebenden Ausgangssignal. Diese starke Einfügedämpfung ist eine Herausforderung für ein OTDR wie den OptiFiber Pro, das für kurze Entfernungen und kleine Totzonen ausgelegt ist, die in einem typischen Rechenzentrum nützlich sind. Mit einem dynamischen Bereich von 30 dB ist das von über dem Splitter hinaus zurück reflektierte Signal so klein, dass es nicht wirklich vom OTDR gesehen werden kann.

Aus diesem Grund enthalten die High Dynamic Range-Module einen Bereich von mindestens 40 dB, wodurch das OTDR sehen kann, was wirklich über den Splitter hinaus vor sich geht. In den Beispielen unten kann das Trace auf der linken Seite nicht wirklich sehen, was auf der Glasfaser nach 1152 Metern vor sich geht, daher nimmt es einfach an, dass das Kabel dort endet. Das Trace auf der rechten Seite hat einen höheren Dynamikbereich (beachten sie die senkrechte Achse) und kann sehen, dass das Signal nach dem Ereignis bei 1151 m fortläuft, jedoch um 13 dB geringer ist, was man von einem 1:16-Splitter erwarten würde.

 

 

 

 

 

 

OptiFiber Pro macht es einfach

Man kann zwar seine Freunde immer mit der Analyse von Traces beeindrucken, aber Benutzer von OptiFiber Pro sind von der EventMap™ verwöhnt, die die komplizierte Arbeit der Interpretation des Trace für Sie übernimmt und ein Diagramm dessen zeigt, was sich auf dem Kabel befindet. Die neuen HDR-Module setzen diese Tradition fort, mit der Fähigkeit, einen Splitter in einfachen Grafiken auf der Anzeige rechts darzustellen. Dadurch können Sie Ihre Arbeit schneller erledigen, und wenn Sie Ihre Kollegen mit Ihren Trace-Analysefähigkeiten beeindrucken wollen, berühren Sie einfach TRACE auf der Anzeige, um sofort auf diese Ansicht umzuschalten.

Das OptiFiber Pro HDR enthält auch einen Auto-PON-Modus, in dem er die Glasfaser analysiert, dann setzt er die Pulsbreite und Schnittmengen, um Ihnen die beste Ansicht zu bieten. Von hier können Sie Ihre Expertise zum Anpassen dieser Werte einsetzen eine Funktion, die wir in einem künftigen Post besprechen werden.

In diesem Video können Sie sehen, wie die Splitter-Erkennung abläuft: https://www.youtube.com/watch?v=vKKo0bqF1A4

 

Heilung der Biegungen

Wir haben oben angemerkt, dass das Licht mit längerer Wellenlänge anfälliger gegen Biegungen in der Glasfaser sind. Das OptiFiber Pro-Trace unten zeigt ein Beispiel dafür. Das Licht bei 1625 nm zeigt eine bedeutend höhere Dämpfung als das bei 1310 oder 1550. (Sie können mir glauben: auf dem tatsächlichen Produkt können Sie mit dem linken und dem rechten Pfeil in der rechten unteren Ecke der Anzeige durch die einzelnen Wellenlängen scrollen.   Wie gesagt, ein OTDR-Experte kann Ihnen das sagen, aber jetzt kann der OptiFiber Pro das auch tun, siehe die Anzeige rechts unten. Sieht aus, als hätte jemand diese Glasfaser in eine Tresortür eingeklemmt!  Sie können eine Live-Demonstration einer Biegungserkennung unter folgender Adresse sehen: https://www.youtube.com/watch?v=Kjh7ebdR-4Q 

 


 
 
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