Profitieren Sie von den Vorteilen der Zonen-Verkabelung mit CPs und HCPs

2. Juni 2016 / Allgemein

 

Bei dem raschen Wachstum des Internets der Dinge (IoT) und der Zunahme von intelligenten Gebäuden werden mehr Geräte als je zuvor mit dem Netzwerk verbunden und viele darunter befinden sich im Deckenbereich – von LED-Leuchten und Geräte für die Gebäudeautomation über Wi-Fi-Access Points bis zu Einrichtungen für die Sicherheit. Und da Zonenverkabelung bedeutende Vorteile für diese hoch automatisierten Gebäude beinhaltet, vermehrt sich diese Kabeltopologie rasant. Es kann durchaus an der Zeit sein, außerhalb der eigenen Komfortzone zu testen. Kabelprüfung-Komfortzone

 

 

Zonenverkabelung kann entweder durch Konsolidierungspunkte (CP) oder horizontale Verbindungspunkte (HCP) erreicht werden und sie ist abhängig vom Typ des unterstützten Geräts sowie des anwendbaren TIA-Standards für die strukturierte Verkabelung. So unterstützt z. B. die Verkabelung in einer Zone für Voice- und Datenanwendungen, die dem Standard TIA 568-C für kommerzielle Gebäude entspricht, die Verbindung innerhalb der Zone als CP. Für Zonenverkabelung, die ein Gerät für die Gebäudeautomatisierung unterstützt und mit dem Standard ANSI/TIA 862-A für Gebäudeautomatisierungs-Systeme konform ist, wird die Verbindung in der Zone häufig als HCP betrachtet.

In beiden Fällen verlaufen horizontale Kabel von Patch-Panel im Schrank zu Verbindungen (Buchse) in einem Zonengehäuse, das strategisch an einer zugänglichen Stelle mit vielen Endgeräten, angebracht ist. Kürzere Kabel werden dann von dem Zonengehäuse zu einer Auslassbuchse oder direkt zu dem Gerät verlegt. Dies schafft eine flexible, überschaubare Verkabelung, in der neue Auslässe und Geräte einfacher und kosteneffektiv mit kürzeren Kabeln und weniger Störung installiert werden können, im Vergleich zur Installierung von neuen horizontalen Kabeln über die gesamte Strecke vom Auslass oder Gerät zurück zum Schrank.

Um die Vorteile der Zonenverkabelung gegenüber der traditionellen Direktverkabelung jedes Geräts zu erhalten, muss das Zonengehäuse weit genug vom Schrank entfernt sein. TIA-Standards empfehlen auch, dass es in einem Abstand von mindestens 15 m (49 Fuß) vom Schrank platziert wird, um zusätzliches Nebensprechen zu vermeiden, das aufgrund von zu vielen Kabeln und Verbindungen im engen Abstand auftritt.

Was zu testen ist, wenn man sich in der Zone befindet

Unabhängig davon, ob die Zone ein CP oder ein HCP ist, muss sie als Teil des 90-m-Permanent Link betrachtet und als solches getestet werden – vom Patch-Panel im Schrank bis zum Auslass im Arbeitsbereich. Ein Problem ist, dass TIA 862-A auch zulässt, dass Geräte für die Gebäudeautomatisation ohne Verwendung eines Auslass direkt mit dem HCP verbunden werden. Anders ausgedrückt: Das Testen eines Permanent Link mit modifiziertem Einzel-Steckverbinder -Kabel wird mit einem Stecker statt einer Buchse abgeschlossen.

Wenn das horizontale Kabel in einem Stecker endet, wird es nicht wirklich als Kanal oder permanente Verbindung betrachtet – es wird von BICSI als modifizierte permanente Verbindung mit einem Steckverbinder bezeichnet. Die beste Methode zum Testen dieser Verbindung ist mit dem DSX-5000 CableAnalyzer mithilfe eines Permanent Link-Adapters am Patch-Panel im Schrank und einem Channel-Adapter am anderen Ende.


       

Wenn Sie mit Grenzwerten für den Permanent Link oder den Channel testen wollen, gibt der Tester einen Fehler aus, da er den Channel-Adapter an einem Ende und den Permanent Link-Adapter am anderen Ende erkennt. In diesem Fall sollte die Grenze für Permanent Link mit modifiziertem Einzel-Steckverbinder ausgewählt werden. Klicken Sie hier, um sich das YouTube-Video anzusehen, das dieses Testverfahren vorführt.

Versiv-Kit-Konfigurator

Wie werden Sie Versiv nutzen?

Versiv-Kit-Konfigurator

Für das Messen des Channels wird normalerweise der RJ45-Stecker im Adapter ausgeschlossen. Glücklicherweise lässt Sie der DSX-5000 auch wissen, ob dieser Stecker mangelhaft abgeschlossen ist oder die Paarverdrillung falsch ist.

Verschlafen Sie nicht das Messen der Zukunft

Im heutigen automatisierten Gebäude kann ein einzelnes Zonengehäuse CPs für Voice- und Datenausgänge und HCPs mit einer direkten Verbindung zu Geräten für die Gebäudeautomation enthalten. So kann z. B. ein Anschluss im Zonengehäuse über einen Stecker an einem Ende des Kabels direkt mit einer LED-Leuchte verbunden sein, während ein Kabel in eine Buchse in einen Ausgang eingesteckt sein kann, der dann über ein Patchkabel mit einem Gerät verbunden ist.

Um die Vorteile der Zonenverkabelung wirklich nutzen zu können, muss das Zonengehäuse mit dem Schrank vollständig verkabelt sein, aber strategisch mit zusätzlichen freien Anschlüssen versehen werden, die künftige Geräte unterstützen können. Das bedeutet, wenn ein neuer Auslass oder ein neues Gerät mit dem Zonengehäuse verbunden wird, darf nicht vergessen werden, es zu diesem Zeitpunkt zu messen – entweder mittels modifiziertem oder dem Standard-Permanent Link-Test. Glücklicherweise können Sie beides mit dem DSX-5000 CableAnalyzer durchführen.