Encircled Flux - Was es ist und warum es sie interessieren sollte

8. Februar 2013 / AB AB / General

Mit der Einführung von Glasfaserbestandteilen mit geringer Dämpfung, wie LC/MPO Kassetten, nehmen Dämpfungsverlustbudgets (Testgrenzwerte) zunehmend ab. Infolgedessen finden Installateure heraus, dass vorige Methoden und Annahmen über Glasfaserprüfung nicht länger zutreffen.

Während die Telecommunications Industry Association (TIA) noch 0,75 dB pro Verbindungsstück zulässt, liegen fabrikgefertigte Verbindungsstücke näher an 0,2 dB. So stehen Installateure bei Prüfungen zu den TIA-Bestimmungen einigen Messabweichungen gegenüber. Das heißt, dass ihre Prüfverfahren angemessen aber nicht perfekt sein müssen.

Jedoch geben Berater und Kabelhersteller jetzt Dämpfungsverlustbudgets, basierend auf der Leistung der Bestandteile, nicht den Standards, an. Der zulässige Nachlass bei Prüfverfahren ist weggefallen.
Um auf dem aktuell Stand zu bleiben, müssen Installateure ihr Testgeräte und Verfahren neu auswerten.

Das Setzen einer Referenz über Einbauadapter ist nicht mehr möglich; die Referenz muss von der Quelle zum Messinstrument, unter Verwendung eines Referenztestkabels (1 Jumper), kontinuierlich sein. Für einige bedeutet dies eine Investition in neue Testgeräte und das damit verbundene, unvermeidliche Training.

The test reference cords must also have reference grade connectors, which ISO/IEC 14763-3 defines as being ≤0,1 dB for multimode and ≤0,2 dB for singlemode. Wenn die Kassette mit geringer Dämpfung ein 0,15 dB LC-Verbindungsstück hat, wird die Prüfung mit allem, was schlechter als ein 0,15 dB LC-Verbindungsstück ist, ein negatives Ergebnis oder eine mögliche Störung ergeben.

Während viele Installateure daran arbeiten ihre Prüfverfahren anzupassen und abzustimmen, gibt es einen abschließenden Teil des Berichts über das Verringern von Messabweichungen, und vielleicht haben Sie bereits davon gehört. Das Encircled Flux (EF).

Wenn zwei Techniker das gleiche Referenztestkabel mit Steckverbinder mit Referenzqualität und Wickeldorne verwenden, aber zwei unterschiedliche Lichtquellen, kann es zu zwei verschiedenen Messwerte kommen. Wir wissen von der Arbeit innerhalb ISO/IEC 14763-3 bei Messungsunsicherheiten, dass diese im Bereich +/- 0,09 dB mit der gleichen Quelle liegen können.

Das ist die Art und Weise der Glasfaserprüfung. Die Glasfaserverbindung gilt als zufällig, weshalb ein Referenzqualitätsverbinder wichtig ist. Aber, wenn Sie dann zwei verschiedene Lichtquellen verwenden, gibt es zusätzliche Ungewissheiten, obwohl Sie diese ausgeschlossen haben. Es ist davon abhängig, wie das Licht in die Glasfaser eingeführt wird.

Vor einigen Jahren versuchte TIA, diese Einführung als ein sogenanntes Coupled Power Ratio (CPR) zu definieren. Es war ein guter Versuch, ließ aber zu viele Variablen in der Einführung zwischen den Quellen zu. In 2010 brachten TIA und IEC EF hervor, um die Einführungsbedingungen weiter zu verschärfen.

Für Standardzahlen, müssen Sie für EF ANSI/TIA-526-14-B oder IEC61280-4-2 (gleiches Dokument) ansehen. In diesem Standard fehlte, wie man es in der Praxis einführt. Viele glauben, dass dies eine Anforderung ist, die ins Labor gehört, da die aktuelle Praxiseinführung nicht optimal ist.

Infolgedessen arbeitet TIA an TIA-TSB-4979 - praktische Erwägungen zur Praxiseinführung von Multimode-Einführungsbedingungen. Es gibt zwei Methoden, die in diesem Telecommunications Systems Bulletin beschrieben werden. Eine ist der weniger wünschenswerte (nicht preiswerte) Gebrauch einer Mode-Vorrichtung, die die Wickeldorne ersetzt. Die andere beschreibt eine EF-kompatible Quelle mit einem Gerät, das die unerwünschten Moden entfernt.

Es scheint wahrscheinlich, dass die EF-Kompatibilität im kommenden Jahr in vielen Prüfungsrichtlinien eine Voraussetzung werden wird. Installateure sollten ggf. ein Auge auf die Entwicklungen haben.