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Verschmutzte Endflächen sind die wichtigste Störquelle in Glasfaserverkabelungen. Angesichts wachsender Datenraten muss die Glasfaserinfrastruktur immer strengeren Dämpfungsspezifikationen genügen. Entsprechend lassen die heutigen Dämpfungsbudgets nur wenig Spielraum für Lichtverlust durch verschmutzte Endflächen. Doch glücklicherweise lässt sich Verschmutzung durch geeignete Prüf- und Glasfaserreinigungsverfahren leicht vermeiden. Die Inspektion und Säuberung von Glasfaserendflächen ist zwar keineswegs neu, aber nach wie vor sind Fehler und Schwierigkeiten Gang und Gäbe. Selten wird bedacht, wie allgegenwärtig die Verschmutzungsquellen sind: von der Luft über Hautkontakt bis hin zu den Schutzkappen der Steckverbinder. Die Annahme, vorkonfektionierte Patchkabel oder Pigtails hätten nach der Entnahme aus der Verpackung und Abnahme der Schutzkappen saubere Endflächen, ist weit verbreitet. Tatsächlich aber können die Schutzkappen selbst zur Schmutzquelle werden: Häufig finden sich daran Ablagerungen der Gleitmittel, die bei der Hochgeschwindigkeitsproduktion eingesetzt werden. Ein weiterer gängiger Fehler ist es, zwar das Patchkabel zu inspizieren, nicht aber die zugehörige Buchse.
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