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Fallstudie: Integrity Networks, Zweigstelle Alaska

Integrity Networks

Auf einen Blick:

Kunde:

Integrity Networks, Zweigstelle Alaska

Sparte:

Technologie-Unternehmen

Ort:

USA

www.integritynetworksinc.com

Der ultimative Test in Alaskas Busch
Überlebenstipp: Vorsicht, wo die Bären streifen

Hintergrundinformationen zum Unternehmen

Integrity Networks bietet Kommunikations-Dienstleistungen und Kabel- und Glasfasernetzwerk-Infrastrukturinstallationen für Firmen und staatliche und lokalen Behörden bundesweit und rund um den Pazifik. Mit Sitz in Renton, Washington, reichen die Projekte des Unternehmens von Militärstützpunkten in Guam und Singapur, Rechenzentrum- und VoIP-Installationen in Washington und Virginia bis zu großen Gesundheitswesen- und Öl-, Gas- und Bergbauprojekten quer durch Alaska.

Integrity Networks kam 2007 auf den Markt in Alaska und hat seitdem eine stetige Präsenz in Niederspannungs-Vertragsarbeiten aufrecht erhalten. Mit einer Filiale in Anchorage beschäftigt Integrity Networks eine umfangreiche Belegschaft hochqualifizierter Mitarbeiter von Alaska, die an Projekten an der letzten großen amerikanischen Grenze arbeiten.

Die Risiken der Arbeit am North Slope von Alaska

Die Arbeit am North Slope von Alaska erfordert ein grundlegendes Verständnis der Umwelt; etwas was Alaskans verstehen, wie niemand anders. Das erste, was zu verstehen ist, ist dass der North Slope im Busch ist, dem ungezähmten Teil von Alaska, wo wilde Tiere keine Projektgrenzen respektieren. Elche wandern, wo immer sie wollen. Braunbären und Eisbären stehen ganz oben auf der Nahrungskette, und alle sind oben auf der Skala „Mensch-Wildtier-Konflikt“. Dann gibt es die beißenden Insekten, die reichlich und berüchtigt sind. Während sie einen nicht umbringen können, könnte man wünschen, dass man tot wäre.

Das Wetter ist ein weiterer ökologischer Aspekt für Arbeiter in Alaska. Neun Monaten des Jahres ist es Winter in diesem Teil des Staates. Klirrende Kälte, Schnee und Schneestürme – eine Vielzahl von Gefahren, die sich anhäufen, wenn viele Integrity Networks-Projekte am North Slope beginnen.

„Der Weg zwischen den Gebäuden bei einem Job kann gefährlich sein. Es ist zwar noch nicht vorgekommen, aber wenn man im Winter auf einem Projekt am North Slope herumläuft, dann hat man im Sinn, dass ein Eisbär den Weg kreuzen könnte“, sagte Randy Sherman, Alaska Area Manager für Integrity Networks.

Die Herausforderung: Prüfung von 1400 Faserverbindungen bidirektional

Für einen bedeutenden Auftrag für ein Energieunternehmen am North Slope mussten die Techniker von Integrity Networks mehr als 1.400 Glasfaserverbindungen bidirektional testen. Die Aufgabe wurde durch das Winterwetter zusätzlich erschwert.

Bidirektionales Testen erfordert das Testen der Glasfaserverbindungen von beiden Enden der Glasfaser. Für die meisten Installateure und Auftragnehmer bedeutet dies, dass sie für jede zu testende Verbindung an das andere Ende gehen müssen. Abkürzungen wie das Testen aller Verbindungen erst an einem Ende und dann am anderen Ende ergibt ungenaue Ergebnisse, die nicht Standard-konform sind. In den meisten Projekten würde das hin und her Gehen für jeden Test die Testzeit unannehmbar erhöhen. Für dieses spezielle Projekt war es angesichts der kalten Temperaturen allein der Gedanke abschreckend, sich für den Weg zwischen Gebäuden warm anzuziehen, die nur wenige Hundert Meter voneinander entfernt waren.

„Als Alaskans haben wir einen gesunden Respekt vor dem Wetter und der Natur“, sagte Sherman. „Wenn man mitten im Winter lange genug draußen stecken bleibt, kann das katastrophal sein.“

Vorteile von SmartLoop – Tester macht sich beim ersten Projekt durch Zeitersparnis bezahlt

Dank OptiFiber® Pro mit SmartLoop™ konnten die Integrity Networks-Techniker die Tests in nahezu der Hälfte der Zeit abschließen, die ähnliche Projekte erfordert hatten. Nicht ein einziges Mal während des Projekts musste ein Techniker zu Fuß das OTDR zum anderen Ende bringen, um die Verbindungen bidirektional zu testen, wodurch die Aussetzung an die Elemente minimiert und mögliche Konflikte mit wilden Tieren reduziert wurden.

Der SmartLoop-Algorithmus berechnet die durchschnittliche bidirektionale Dämpfung für jedes Ereignis und zeigt jede Glasfaser mit einer einfachen Pass- oder Fail-Anzeige an. Es besteht keine Notwendigkeit, das OTDR bis zum anderen Ende zu schleppen, und es sind keine Berechnungen erforderlich. Bidirektionale Berichterstattung kann hochgeladen und sofort vor Ort den Kunden mitgeteilt werden, wenn die Tests abgeschlossen sind. Probleme werden daher sofort und vor Ort erkannt, so dass sie umgehend behoben werden können, wodurch noch mehr gespart werden kann.

„Sobald wir es bekommen haben, hat unser Team das OptiFiber Pro-Verfahren schnell im Griff gehabt“, sagte Randy Sherman, Alaska Area Manager für Integrity Networks. „Mit der ersten Verwendung von SmartLoop bei diesem einen Job – haben die Einsparungen leicht die Kosten für den Tester bezahlt.“

SmartLoop ist eine Standardfunktion des OptiFiber Pro OTDR, Teil der Versiv-Produktfamilie, dem branchenführenden Kabelzertifizierungssystem. SmartLoop steht als kostenloses Download für derzeitige Kunden zur Verfügung. Besuchen Sie einfach die Fluke Networks-Website, um mehr zu erfahren.

 
 
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