White Paper: Reduzierung von Kosten durch effektivere Ergebnisverwaltung | www.flukenetworks.com

White Paper: Reduzierung von Kosten durch effektivere Ergebnisverwaltung

Datacom-Installateure zertifizieren Verkabelungssysteme aus unterschiedlichen Gründen – zur Unterstützung der Anforderungen hinsichtlich der Herstellergewährleistung, zur Einhaltung der kundenspezifischen Vorgaben oder einfach zur Bestätigung einer fachmännisch durchgeführten Installation. Die Verwaltung der von den Prüfgeräten generierten Ergebnisse ist ein kritischer und zeitaufwendiger Bestandteil des Zertifizierungsverfahrens.

In einer kürzlich von Fluke Networks durchgeführten Befragung von weltweit 880 Installateuren gaben die Befragten an, allein im Vormonat durchschnittlich 1.026 Verbindungen installiert zu haben. Eine Konsolidierung all dieser Prüfungen in einen einzigen Bericht kann zeitaufwendig sein und ist mit hohen Kosten verbunden. In einer anderen Umfrage gaben 77 % der Installateure an, im Vormonat mit Problemen bei der Ergebnisverwaltung konfrontiert gewesen zu sein. Werfen wir einen Blick auf diese Probleme.

Wenn Sie auf dem PC arbeiten, wird Ihre Arbeit im Abstand weniger Minuten gespeichert. Warum die Ergebnisse von Kabelprüfungen dann nicht wenigstens einmal pro Tag speichern?

    INHALT

  • Probleme bei der Ergebnisverwaltung
  • Je mehr Prüfgeräte, desto komplexer die Aufgabe
  • Worst-Case-Szenario
  • Cloud-Services stellen eine Lösung dar
  • Fazit

Probleme bei der Ergebnisverwaltung

Kunden melden eine Reihe von Problemen bei der Ergebnisverwaltung, die zeitintensiv sind. Die folgenden drei Probleme sind am häufigsten aufgetreten:

  • Die Kabel-IDs in den Berichten stimmen nicht mit den Spezifikationen überein und müssen manuell geändert werden
  • Mehrere Prüfarten (Kupfer-Zertifizierung, grundlegende (Stufe 1) Glasfaserzertifizierung, erweiterte (Stufe 2) Glasfaserzertifizierung, unterschiedliche Standards) müssen in einem Bericht zusammengefasst werden
  • Berichte müssen nachbearbeitet werden, weil sie unvollständig sind

Installateure berichten, dass sie 7,9 Stunden pro Monat, fast einen ganzen Tag, an diesen Problemen arbeiten.

Dies passiert zusätzlich zu der erforderlichen Zeit, um die Ergebnisse (in der Regel im Prüfgerät gespeichert) vom Arbeitsort zurück zum Büro zu schaffen, wo die Verwaltung der Ergebnisse stattfindet. Währenddessen steht zudem das Prüfgerät nicht zur Verfügung, was Auswirkungen auf andere Aufgaben haben kann.

Je mehr Prüfgeräte, desto komplexer die Aufgabe

Für einen Installateur, der ein einzelnes Prüfgerät für einen einzelnen Auftrag verwendet, sind diese Probleme von großer Bedeutung. Nur wenige Installateure verfügen jedoch über den Luxus, jeweils ein Prüfgerät für einen einzelnen Auftrag einsetzen zu können. Um die Effizienz zu maximieren, besitzen oder leihen Installateure mehrere Prüfgeräte aus, um diese für mehrere aufeinanderfolgende Aufträge einzusetzen.

Eine ordnungsgemäße Nachverfolgung der Ergebnisse ist unter diesen Bedingungen noch schwieriger und führt zu völlig neuartigen Problemen, unter anderem:

  • Die Prüfergebnisse werden in mehreren Prüfgeräten gespeichert, die dann einzeln aufgespürt werden müssen, damit die Ergebnisse konsolidiert werden können.
  • Prüfungen aus einem anderen Auftrag landen versehentlich in einem Bericht und müssen entfernt werden.
  • Sie erstellen einen Bericht und bemerken dabei, dass nicht alle Verbindungen geprüft wurden, und ein Team muss zum Standort zurückkehren und den Auftrag zu Ende führen.

Installateure verbringen durchschnittlich weitere 7,3 Stunden pro Monat mit diesen Problemen, was monatlich fast zwei Tage ergibt. Und je mehr Prüfgeräte im Besitz eines Unternehmens sind, desto größere Auswirkungen hatte das angegebene Problem. Ein damit verwandtes Problem, von dem Kunden berichteten, war die fehlende Transparenz hinsichtlich der Nachverfolgung des Auftragsstatus unter diesen Umständen.

Worst-Case-Szenario

Andere, weniger häufige Probleme können noch viel schlimmere Auswirkungen haben. Beim derzeitigen Angebot von zehntausenden Prüfgeräten auf dem Markt sehen unsere Mitarbeiter des Technischen Supports eine ganzen Reihe von Problemen, derer sich der einzelne Kunde unter Umständen gar nicht bewusst ist. Wir erhalten zum Beispiel regelmäßig Anrufe, in denen Kunden fragen, wie sie ihre versehentlich gelöschten oder beschädigten Speicherkarten mit den Ergebnissen wiederherstellen könnten. In den meisten Fällen lautet die Antwort leider, dass alle Prüfungen wiederholt werden müssen. Prüfgeräte oder Speicherkarten mit darauf gespeicherten Ergebnissen können auch verloren gehen oder entwendet werden, was ebenfalls eine Wiederholung der Tests erfordert. Glücklicherweise treten diese Probleme nicht sehr häufig auf, da ein einzelnes verlorengegangenes oder entwendetes Prüfgerät oder eine gelöschte Datenkarte den Verlust eines kompletten Arbeitstages oder sogar einer Arbeitswoche mehrerer Techniker bedeutet – Dutzende verlorengegangener Stunden und lange Verzögerungen beim Projekt.

Cloud-Services stellen eine Lösung dar

Mit der Einrichtung mobiler Highspeed-Internet-Netzwerke und aufgrund der geringen Kosten für die Speicherung von Daten hat ein neuer Ansatz zur Verwaltung und Speicherung von Daten – die Cloud – in den Alltag Einzug gefunden. Durch die Übertragung der Ergebnisse vom Prüfgerät in die Cloud kann die Wahrscheinlichkeit eines Datenverlustes minimiert werden. Prüfgeräte müssen nicht vom Einsatzort an die Zentrale zurückgebracht werden. Die Ergebnisse lassen sich automatisch in den korrekten Auftrag konsolidieren.

Mit LinkWare™ Live erhalten die branchenweit führenden Berichtserstellungslösungen und Prüfgeräte eine Cloud-Funktion. Versiv™ Prüfgeräte lassen sich über ein drahtgebundenes Ethernet-Kabel oder per WiFi mit dem Internet verbinden. Sollte keine Ethernet- oder WiFi-Netzwerkverbindung zur Verfügung stehen, kann das Versiv-Gerät drahtlos mit einem als persönlicher Hotspot konfigurierte Smartphone eine Verbindung aufnehmen, um die Ergebnisse an den LinkWare Live-Service zu senden.

LinkWare Live ist ein Cloud-basierter Dienst zur Verwaltung von Kupfer- oder Glasfaserprüfergebnissen auf Projektbasis.

Sobald die Verbindung mit dem Netz hergestellt worden ist, können die Ergebnisse mit wenigen Tastenbetätigungen hochgeladen werden. Prüfungen in Versiv sind an Projekte gebunden, sodass bei einer Verbindung mit dem Cloud-Service diese automatisch zum entsprechenden Projekt zugeordnet werden. Da dieses Verfahren so schnell abläuft, kann es mehrere Male täglich ausgeführt werden, sodass die Auswirkungen einer defekten Karte oder eines entwendeten Prüfgerätes minimiert werden können.

LinkWare Live stellt eine Detailansicht der Projekte und Ergebnisse bereit.

Wenn der Zeitpunkt zur Berichterstellung gekommen ist, lädt der Installateur einfach die Ergebnisse von LinkWare Live auf den PC herunter, auf dem LinkWare läuft. Von hier aus kann der Status des Projekts kontrolliert werden und fehlende oder falsche Ergebnisse lassen sich sofort identifizieren. Ein vollständiger Bericht kann mit wenigen Tastenbetätigungen erstellt werden.

Da für LinkWare Live die Projekte innerhalb des Versiv-Prüfgeräts eingerichtet sind, kann die Software den Status der Projekte nachverfolgen. Und weil sie Cloud-basiert ist, ist jederzeit und von jedem Ort aus ein Zugriff auf diese Informationen über ein Tablet oder Smartphone möglich. Dadurch erhält der Projektmanager oder Berater eine Ansicht des Projektstatus nahezu in Echtzeit und kann sich die einzelnen Prüfergebnisse im Detail anschauen, um sicherzustellen, dass diese ordnungsgemäß zustande gekommen sind.

Versiv verwaltet die Ergebnisse und lädt diese projektbasiert nach LinkWare Live hoch.

Bei Verwendung eines Smartphones können Projektmanager LinkWare Live zur Nachverfolgung des Projektstatus nutzen und das von jedem beliebigen Ort aus

Fazit

Die Verwaltung der Ergebnisse über eine Cloud-basierte Lösung bietet signifikante Vorteile:

  • Steigerung der Produktivität, da die Prüfgeräte nicht mehr zum Herunterladen der Prüfergebnisse vom Einsatzort zur Zentrale gebracht werden müssen
  • Reduzierung der Zeit durch automatische Konsolidierung aller Ergebnisse in den entsprechenden Auftrag
  • Weniger Nacharbeiten aufgrund der geringeren Wahrscheinlichkeit eines Verlustes der Prüfergebnisse, falls die Prüfgeräte oder Speicherkarten abhanden kamen, gestohlen oder deren Daten gelöscht wurden
  • Sofortzugriff auf Ergebnisse für eine schnellere Fehlerbehebung
  • Transparenz hinsichtlich des Projektstatus in Echtzeit und von jedem Ort aus

Die Verwendung eines Cloud-basierten Dienstes ist ein sinnvoller Ansatz zur Vermeidung von Problemen und zur Zeitersparnis. Wenn Sie auf dem PC arbeiten, wird Ihre Arbeit im Abstand weniger Minuten gespeichert, warum also die Ergebnisse von Kabelprüfungen nicht wenigstens einmal pro Tag speichern?

 
 
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