Dick in der Mitte der Internet der Dinge-Revolution – 2018

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2018 – Mitten in der IoT-Revolution

Mark Mullins

Zu dieser Jahreszeit pflegt jede Branche auf die letzten 12 Monate zurückzublicken und Prognosen aufzustellen, was 2018 bringen wird – das ist halt so der Brauch. Warum sollte es also dieses Jahr anders sein?

Während niemand die Zukunft vorhersagen kann, platziert 2018 uns mitten in die Revolution des Internets der Dinge (IoT). Neue Analysen schätzen, dass mit dem Beginn von 2018 weltweit etwa 20 Milliarden verbundene Geräte existieren, und Experten erwarten beständiges Wachstum im kommenden Jahr, da immer mehr Unternehmen IoT verwenden – insbesondere im Gesundheitswesen, im Einzelhandel und in der Industrie. Daher wird es kaum verwundern, dass das IoT als treibende Kraft hinter dem steht, was wir für unsere Industrie erwarten können.

2018 Versiv Kit Konfigurations-Anweisungen

Installateure wenden sich an die Cloud

Während 2017 viele Unternehmen begannen, davon Abstand zu nehmen, alles in die Cloud umzulagern, als sie den Bedarf an einem Hybridansatz mit strikterer Kontrolle über manche Anwendungen und Edge-Computing für die anspruchsvolleren Umgebungen erkannten, werden wir weiterhin die Nutzung der Cloud-basierten Services dort sehen, wo sie am sinnvollsten sind. Einer dieser Nutzungszwecke ist Cloud-Dienste für die Zertifizierung von Verkabelungsinfrastruktur.

Angesichts der wachsenden Anzahl an von IoT gespeisten Verbindungen und komplizierteren Anforderungen für das Testen und die Zertifizierung (in Kombination mit allgemein wachsendem Vertrauen in Cloud-basierte Dienstleistungen) setzen wir voraus, dass immer mehr Installateure sich zur Verbesserung von Effizienz und Produktivität Cloud-basierten Lösungen wie LinkWare Live zuwenden. Kunden verbinden mehr Geräte, verlangen Beständigkeit über mehrere Standorte und fordern das Testen auf mehr Anwendungsstandards wie breitere Wellenlängen auf Glasfaser zur Unterstützung von potentiellen Wellenlängendivision-Multiplexing im Backbone oder 2.5/5GBASE-T-Anwendungen auf Kupfer in der Horizontalen.

Diese Änderungen fordern mehr benutzerspezifische Kabel-IDs und kompliziertere Tester-Setups. Mit der Fähigkeit, Kabel-IDs und Testeinstellungen zu definieren und sie dann zu den Testgeräten hochzuladen, sowie jederzeit und von überall auf Zehntausende Links zugreifen und sie freigeben zu können, werden wir 2018 wahrscheinlich einen bedeutenden Zuwachs zu den bereits fast 9 Millionen hochgeladenen Ergebnissen erleben.

Das Aufblühen von PoE und modularen Stecker-Links

Mit der allseits für 2018 erwarteten Freigabe von IEEE 802.3bt Typ 3 und Typ 4 PoE werden wir sehen, dass mehr Geräte ihren Netzanschluss für PoE aufgeben – alles von LED-Leuchten und Digitalanzeigen bis zu Gebäudeautomationsgeräten und vielleicht sogar von Desktop-Computern. Zur gleichen Zeit werden Änderungen im 2017 National Electric Code, die 2018 von zahlreichen Kommunen in den ganzen USA adoptiert werden, weiterhin Fragen aufwerfen über die beste Methode, diese höheren Niveaus von PoE vom Standpunkt der Installation und des Testens zu unterstützen.

Das kann dazu führen, dass 2018 mehr Anfragen nach vor Ort-Tests auf DC-Widerstand-Unsymmetrien innerhalb und zwischen Paaren eingehen, um Unterstützung für stärkeres Vierpaar-PoE sicherzustellen wie auch einen Fokus auf die ordnungsgemäßen Kabelbündelungspraktiken zu werfen, die Hitzeanstieg und darauf erfolgende Einfügedämpfung in Kabeln entgegen wirken sollen, die PoE an zahlreiche Geräte liefern.

Da viele dieser Geräte mittels modularer Stecker-Links an Stelle von herkömmlichen Steckdosen und Patchkabeln mit dem Netzwerk verbunden werden können, und der künftige Standard TIA 568.2-D Support für diese Konfiguration enthält (einschließlich des neuen Testverfahrens Modularer Stecker-Link oder MPTL), wird 2018 wahrscheinlich mehr feldkonfektionierte Steckeroptionen und Unterstützung für Stecker-Links von Kabel- und Geräteherstellern bedeuten.

Versiv-Kit-Konfigurator

Wie werden Sie Versiv nutzen?

Einige frühe Anwender

Obwohl nicht erwartet wird, dass 25 und 40GBASE-T-Geräte in diesem Jahr auf den Markt kommen und eine verbreitete Annahme noch mehrere Jahre entfernt ist, kommen 2018 wahrscheinlich die ersten Auslieferungen von Komponenten und Installationen der Kategorie 8 durch frühe Anwender – so wie wir es bei Kategorie 6A gesehen hatten. Glücklicherweise sind Kategorie 8-Testfähigkeiten bereits zur Unterstützung dieser Installationen verfügbar, was wiederum die frühe Anwendung befeuert.

Installation und Testen von Kategorie 8 wird primär beschränkt auf Switch-an-Server-Links in Rechenzentren für die, die erhöhte Bandbreitenanforderungen zur Unterstützung der ständig wachsenden Datenmengen erwarten, insbesondere diejenigen, die vorhaben, mit der Integration von IoT-Technologien zu beginnen. Da Kategorie 8 steckkompatibel mit derzeitiger 10GBASE-T-Elektronik ist und 10, 25 und 40GBASE-T automatische Verbindungsaushandlung unterstützt, wird sie auch von denjenigen frühen Anwendern eingesetzt, die teure Upgrades in der Zukunft vermeiden wollen.

Wachsende MPO-Technologien und -Bereitstellungen

Zur Unterstützung von Big Data werden MPO-Technologien weiterhin mit neuen Konfigurationen wachsen, die höhere Dichten und Geschwindigkeiten versprechen. Es steht noch aus, welche Konfigurationen am weitgehendsten übernommen werden, aber diese innovativen MPO-Technologien werden zuerst in großen Hyperscale-Rechenzentren auftauchen.

Gleichzeitig werden Unternehmens-Rechenzentren weiterhin zu 40 und 100-Gig-Installationen aufrüsten, die aktuelle MPO-Verbindertechnologien erfordern. Daher werden wir 2018 eine höhere Konzentration auf Themen wie Polaritäts- und Testüberlegungen für MPO-Bereitstellungen sehen.


 
 
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